
25. August 2026 · Presse
Die Berliner Tageszeitung junge Welt widmet „Gay Propaganda“ im Feuilleton eine ausführliche Besprechung. Eileen Heerdegen hört einen Mix aus queerer Attitude, Humor und politischem Aktivismus – „frisch, schräg und schrill“ – und tanzanimierenden Elektropop der Achtziger, mit Linien zu Steve Stranges „Fade to Grey“, den B-52s und, in „Gender Police“, sogar zu den Sparks.
Auch das Cover wird genau gelesen: „soviel ausgeklügelte Geschmacklosigkeit macht neugierig“ – und dass das pinke Farbfeld ein rosa Winkel ist, das Zeichen für homosexuelle Häftlinge in den Konzentrationslagern, bleibt nicht unbemerkt. Ausführlich kommt Andrea Mautner zu Wort, die die junge Welt aus dem profil-Interview zitiert: über Sichtbarkeit, über soziale Herkunft und darüber, warum das Wort „lesbisch“ ausgesprochen werden muss – „Wenn man es nicht mehr sagt, gibt es uns irgendwann nicht mehr.“
Zum Artikel in der jungen Welt · profil-Interview mit Popsch · Release-News „Gay Propaganda“ · Popsch bei Fullmax
